Hallo,
dann gebe ich auch mal meinen Wisch dazu.
Ein grosses Lob an die ZUSCHAUER. Man kann und muss halt keinen Menschenauflauf erwarten. Die, die da waren, haben wunderbar motiviert und wenn gerade niemand sonst am Rand stand, dann haben auch die Ordner Stimmung gemacht. Du kannst am Ende deiner Kräfte sein und dich von einer kreischenden, sich drängenden Zuschauermenge anpeitschen lassen oder im weiten Umkreis von einer Person auf dem Balkon, die dir zuruft: „Ey, ich seh dich, denk also ja nicht dran stehenzubleiben!“ Ich finde beides gleichermassen motivierend.
Die STRECKENFÜHRUNG fand ich spitze. Ich freue mich, dass sie sich scheinbar zu etablieren scheint. Nur die Schleife bei den 12 km war grässlich, wenn man schon irgendwo doppelt langlaufen muss, dann nicht inmitten von hässlichen Autohäusern.
SCHADE fand ich, dass beim 15 Km-Verpflegungsstand kein Wasser mehr da war und beim 20 Km-Verpflegungsstand die Getränke schon eingepackt waren. Ich war nun nicht die Schnellste, aber nach mir kamen auch noch einige Läufer… (nun gut, der 17,5er hat mich gerettet).
Zum Thema Medaillen: Ich denke alle Läufer haben eine Medaille verdient, egal ob sie 4 oder 42 km laufen und auch unabhängig davon, ob sie 10 oder 50 Euro an Startgebühr bezahlen. Ich kann mich erinnern, dass es in Bilbao bei einem 10km Volkslauf für wirklich jeden Teilnehmer ein echtes Funktionsshirt mit aufgedruckter Startnummer UND einen Keramikpokal gab. Bei einer Startgebühr von 5 Euro. Jedenfalls schön zu hören, dass der Vulkan die restlichen Medaillen noch ausgespuckt hat.
Die Transportdiskussion ist komisch. Lasst uns Schiffe versenken spielen.
DANKE AN ALLE ORGANISATOREN, HELFER, ZUSCHAUER UND MITLÄUFER!
Meinen ersten Halbmarathon wollte ich unbedingt in meiner „Halbheimat“ laufen und ihr habt ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Bis zum nächsten Mal!