Forum-Index Laufnebenwirkungen doping im laufsport
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Beitritt: 26.01.2007 11:36:49
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Betreff: doping im laufsport [08.09.2007 16:57:50]
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dass es auch dies gibt wird wohl klar sein

läufer, die die pillen von jan ullrich oder die zahnpasta von dieter baumann benutzen, wird es sicherlich geben

das thema wurde mir gerade interessant, weil luminita zaituc vom dlv wegen abwesenheit verwarnt wurde.

warum melden sich läufer wenige tage tage vor der wm verletzt obwohl sie das ganze jahr auf diesen punkt hingearbeitet haben. ich meine, das sind keine läufer wie du und ich, oftmals sind es athleten, die unter profibedingungen tranieren, die unter ständiger medizinischer betreuung stehen, deren trainigsplan genau auf diesen jahreshöhepunkt ausgerichtet ist.

sorry aber wer deren entschuldigungen glaubt, glaubt auch an den weihnachtsmann. was die iaaf an dopingkontrollen ist ja wohl voll lächerlich.

weg vom laufen, habt ihr turnen verfolgt? wie kann ein 19 jähriger fabian hambüchen, der noch voll im teenageralter ist, sich solche muskelpakete antrainieren?

ich denke, dass ähnlich wie bei bodybuildern auch im laufsport, besonders auch auf der ebene wo wir laufen, gnadenlos gedopt wird.

glaubt ihr auch an den weihnachtsmann??? ich nicht

 

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Beitritt: 09.12.2006 10:04:53
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don´t cheat!

Betreff: Aw:doping im laufsport [08.09.2007 20:04:47]
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Frag doch mal rum, wer alles ne Schmerztablette vorm Lauf nimmt! Da fängt es doch schon an!
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Betreff: Aw:doping im laufsport [08.09.2007 21:46:44]
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zum Beispiel: Ich! (aber nur vorm Wettkampf)

b.b.
herchi
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"Mach mal einen Bekloppten klar, dass er bekloppt ist" D. Bohlen

Betreff: Aw:doping im laufsport [09.09.2007 09:00:02]
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Hallo

Ich glaube nicht an den Weihnachtsmann, das verbiete schon mein anderer Glauben, aber zu sagen, dass alle gedopt sind, die gute Leis7tungen bringen, halte ich auch für Quatsch. Ich glaube übrigens auch Dieter Baumann, was aber nicht heißt, dass ich alles immer glaube. Gerade im Ausdauerbereich der Leichtathletik gibt es doch gar nicht so viele Dopingfälle.

chrische
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don´t cheat!

Betreff: Aw:doping im laufsport [09.09.2007 15:08:27]
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chrische wrote:
Hallo

Ich glaube nicht an den Weihnachtsmann, das verbiete schon mein anderer Glauben, aber zu sagen, dass alle gedopt sind, die gute Leis7tungen bringen, halte ich auch für Quatsch. Ich glaube übrigens auch Dieter Baumann, was aber nicht heißt, dass ich alles immer glaube. Gerade im Ausdauerbereich der Leichtathletik gibt es doch gar nicht so viele Dopingfälle.

chrische 


... weil nicht richtig kontrolliert wird. Wer hat denn schon Interesse an Dopingfällen? Die Veranstalter, die sich gegen andere Veranstalter durchsetzen müssen, am besten mit Weltrekorden? Die Presse, die möglichst live bei einem Weltrekord dabei war und dann darüber berichtet? Die Zuschauer, die doch auch nur Sieger und Rekorde sehen wollen? Die Sponsoren, die "ihre" Sportler siegen sehen wollen? Der Staat bzw. die Staaten, die sich selbst im Medaillenspiegel sonnen wollen?

Ich kann mich noch ziemlich gut an die Pressekonferenz von T-Mobile erinnern. Dort hat Bob Stapleton gesagt, dass man mit Urinproben so gut wie nichts nachweisen kann! Die Dopingkontrolle erfolgt in der Regel mit einer Urinprobe! Geeignete Testmethoden sind vorhanden, werden aber nicht angewendet!

Wacht doch endlich auf und denkt mal nach! Jeder, der ohne Doping läuft, weiß dass es so gut wie unmöglich ist an 2 Tagen hintereinader Topleistungen abzuliefern! Wie soll es da funktionieren, dass Biathleten, Skilangläufer, Radsportler oder Kathrin Bogen innerhalb einer Woche bis zu 5 Topleistungen abliefern können?

Ich sage nur Brot und Spiele! Und wenn wir alle ehrlich sind, wen interessiert es denn schon, ob die Sportler gedopt sind, wenn wir eine faszinierende Bergetappe bei der Tour sehen oder einen Weltrekordlauf beim Berlinmarathon?

... und warum wird Doping eigentlich nur im Sport so thematisiert? Was ist in der freien Wirtschaft und beim Fernsehen? Wer regt sich über koksende Manager, über Schauspielerinnen und Ansagerinen mit Silikonbrüsten auf? Gibt es Promis, die 2 Jahre gesperrt werden, weil sie sich liften liesen, um die Chancen im Job zu verbessern? Alle reden von Leistungsgesellschaft, es zählt also nur die Leistung und nicht wie sie erzielt wurde.
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"Mach mal einen Bekloppten klar, dass er bekloppt ist" D. Bohlen

Betreff: Aw:doping im laufsport [09.09.2007 15:17:44]
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Hallo


Wow, was für Rundumschlag. Zuerst sollten wir mal nicht vergessen, das wir Kinder dieser Leistungsgesellschft sind und es uns gemütlich gemacht haben (nur kleiner Besserwisser-Fingerzeig) Du hast in vielen Punkten recht, aber zu sagen, dass alle dopen und man nur keine Sünder findet, weil zu wenig kontrolliert wird, ist so nun einfach unfair und vor allem unwissenschaftlich. Man sollte solche Behauptungen schon auch belegen können, sonst bleibt es halt reine Spekulation.
Der Blick über den Tellerrand des Sportes den du angedeutet hast, halte ich aber auch für sehr wichtig und da sollten wir alle auch bei uns anfangen. (wobei ich natürlich unschuldig bin

chrische
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Betreff: Aw:doping im laufsport [09.09.2007 15:49:42]
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Weichei wrote:



Wacht doch endlich auf und denkt mal nach! Jeder, der ohne Doping läuft, weiß dass es so gut wie unmöglich ist an 2 Tagen hintereinader Topleistungen abzuliefern! Wie soll es da funktionieren, dass Biathleten, Skilangläufer, Radsportler oder Kathrin Bogen innerhalb einer Woche bis zu 5 Topleistungen abliefern können?

 


Was hat denn das Thema mit Kathrin zu tun?
Sie bringt wohl eher Talent und Willen mit, um solche Leistungen abzuliefern.
Demnächst werde ich noch verdächtigt, weil ich ständig neue Bestzeiten laufe!
 

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"Ich geh' jetzt laufen; eine Meile oder eine Stunde. Was auch immer zuerst kommt." 'Eddie Stark'

Betreff: Aw:doping im laufsport [09.09.2007 16:54:40]
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chrische wrote:
Gerade im Ausdauerbereich der Leichtathletik gibt es doch gar nicht so viele Dopingfälle.

chrische 


nicht nachgewiesende Dopingfälle. Die Kontrollen sind ja echt lächerlich
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"Mach mal einen Bekloppten klar, dass er bekloppt ist" D. Bohlen

Betreff: Aw:doping im laufsport [09.09.2007 17:46:41]
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Hallo

mono wrote:

chrische wrote:
Gerade im Ausdauerbereich der Leichtathletik gibt es doch gar nicht so viele Dopingfälle.

chrische 


nicht nachgewiesende Dopingfälle. Die Kontrollen sind ja echt lächerlich 


Das mag ja alles stimmen, aber jetzt zu sagen, dass deswegen alle gedopt sind, geht doch gar nicht. Da musst du schon auf Begründungen und vor allem Beweise liefern. Hier gilt nun mal die Unschuldsvermutung. Ich stelle mich ja auch nicht hin und sage, dass jg dopt, weiol er sich in wenigen Jahren von 4:20h auf 2:30h verbessert.

chrische
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"Der richtige Sport fängt erst da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein." Bertolt Brecht

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Betreff: Aw:doping im laufsport [09.09.2007 20:50:12]
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Hier muss ich Chrische Recht geben. Prinzipiell gilt auch hier die Unschuldsvermutung. Das sollte man eigentlich erstmal jedem zu billigen.
Natürlich ist manche Leistung merkwürdig und muss hinterfragt werden. Ja, auch das Kontrollsystem ist natürlich löchrig. Hier kann man nur dem Herrn Franke zustimmen, der dies seit Jahren predigt und auch die Art der Kontrollen in ihrer Wirksamkeit anzweifelt. Aber wie Weichei so schön sagte : 'Brot und Spiele'.
Aber zu sagen, alle sind gedopt (so wie gerne gesagt wird, das alle Sportler in der DDR gedopt waren) ist zu einfach und führt auch zu weit.
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Die Japaner haben eine raffinierte Art, ihren Stahl in die USA zu schmuggeln; sie malen ihn an, stellen ihn auf vier Räder und nennen das Ganze Auto. (Henry Ford)

Betreff: Aw:doping im laufsport [09.09.2007 22:10:18]
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herchi wrote:
zum Beispiel: Ich! (aber nur vorm Wettkampf)

b.b.
herchi 


Welche? Wieviel? Was bringt das?

Ich kenne Leute die nehmen regelmäßig Aspirin um das Infarkt/Schlaganfallrisiko zu senken (was wohl auch zutrifft). Dafür bekommen sie irgendwann eventuell Magenblutungen. Muss jeder selber wissen.

Im Leistungssport sollte jeder alle Möglichkeiten nutzen um eine optimale Leistung zu bringen. Doping sind einfach die Möglichkeiten die auf einer Liste stehen. Man sollte das nicht dramatisieren. Und man macht mit Doping aus einem Ackergaul kein Rennpferd.
 

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Betreff: Aw:doping im laufsport [09.09.2007 23:06:49]
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Roadrunner wrote:
....Welche? Wieviel? Was bringt das? ...  


Ibu 400 bzw. 600 / eine / nichts (Man beachte: Schmerztabletten heißen ja nicht Schmerztabletten um Schmerzen zu erzeugen, sondern sie zu verhindern!)

Ibuprofen steht nicht auf der Dopingliste!

b.b.
herchi
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Jetzt habe ich wieder Mut zum Training!
(Uwe Dorn)


Betreff: Aw:doping im laufsport [10.09.2007 08:06:33]
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Ich finde, dass im Hochleistungssport die Schuldvermutung gelten sollte.
Das Ganze ist ja sowieso sehr eigenartig. Da gibt es eine Negativliste, auf der steht was man nicht nehmen darf, es sei denn man hat Asthma oder so.
Ibuprofen ist nicht verboten (@herchi, die von Ratiopharm sollen am magenverträglichsten sein), warum eigentlich nicht? Kann man nicht davon ausgehen, dass ein Sportler der Schmerzmittel nehmen muss nicht ausreichend gesund ist einen Wettkampf zu bestreiten? Die sagen doch immer, dass es um die Gesundheit der Sportler geht.
Die neuen Anabolika sind ohne Steroide (Angebote bitte direkt bei mir anfordern), habe also nicht die negativen gesundheitlichen Nebenwirkungen. Sollte man die nun erlauben?
Wer irgend etwas nimmt und damit eine Leistung erzielt muss das mit sich selbst ausmachen. Für mich ist es wichtig, dass ich meine Leistungen ohne Medizin erreiche. Was andere machen ist ganz alleine deren Sache, finde ich.
 

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"Ich geh' jetzt laufen; eine Meile oder eine Stunde. Was auch immer zuerst kommt." 'Eddie Stark'

Betreff: Aw:doping im laufsport [10.09.2007 08:53:49]
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chrische wrote:
Hallo

mono wrote:

chrische wrote:
Gerade im Ausdauerbereich der Leichtathletik gibt es doch gar nicht so viele Dopingfälle.

chrische 


nicht nachgewiesende Dopingfälle. Die Kontrollen sind ja echt lächerlich 


Das mag ja alles stimmen, aber jetzt zu sagen, dass deswegen alle gedopt sind, geht doch gar nicht. Da musst du schon auf Begründungen und vor allem Beweise liefern. Hier gilt nun mal die Unschuldsvermutung. Ich stelle mich ja auch nicht hin und sage, dass jg dopt, weiol er sich in wenigen Jahren von 4:20h auf 2:30h verbessert.

chrische 


ich habe ja auch keine allumfassende Anschuldigung ausgesprochen, und schon gar keine Namen genannt. Aber davon auzugehen, dass keine auftretenden Fälle damit gleichzusetzen sind, dass nicht gedopt wird, entbehrt ja wohl ebenfalls jeder kausalen Grundlage.
@ herchii: dass ich "schockiert" bin würde ich jetzt nicht behaupten - in Sachen (Breitensport-) Doping wäre das die falsche Formulierung - aber wozu Schmerztabletten??? Für eine Minute (und das in unserem Leistungsbereich)??? Hier wurde mal irgendwo gespostet, dass du Raucher bist (wenn ich das nicht durcheinander werfe). Da wäre es doch sinnvoller, zunächst die Lunge zu entlasten?!
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Betreff: Aw:doping im laufsport [10.09.2007 09:25:13]
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mono wrote:
.... @ herchii: dass ich "schockiert" bin würde ich jetzt nicht behaupten - in Sachen (Breitensport-) Doping wäre das die falsche Formulierung - aber wozu Schmerztabletten??? Für eine Minute (und das in unserem Leistungsbereich)??? Hier wurde mal irgendwo gespostet, dass du Raucher bist (wenn ich das nicht durcheinander werfe). Da wäre es doch sinnvoller, zunächst die Lunge zu entlasten?!
 


Du hast vollkommen Recht, der Verzicht auf's Rauchen würde sicher noch etwas Zeit bringen...!
Wer sagt, daß ich keine Schmerzen habe. Ich nehme die Schmerztablette weil ich Schmerzen habe!
Beim Zahnarzt lässt man sich doch auch den kaputten Zahn betäuben, obwohl es gut "ohne" gehen würde. Sicher bin ich wegen der Schmerztablette keine Sekunde schneller unterwegs aber auch nicht langsamer!
Und wenns nach Hilfsmitteln geht, Warum dann Hightec-Schuhe und Kleidung? Lasst uns doch in Jesuslatschen laufen! Gehen würde das, aber mit den "guten" Sachen ist es eben angenehmer!

b.b.
herchi
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