Forum-Index Laufnebenwirkungen doping im laufsport
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Beitritt: 30.11.2006 09:29:10
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"Der richtige Sport fängt erst da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein." Bertolt Brecht

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Betreff: Aw:doping im laufsport [10.09.2007 19:58:49]
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Da ich ein alter 'Turnbeutelvergesser' bin und schon jetzt immer wieder vergesse irgendwelche verschriebene Tabletten regelmässig zu nehmen, kommt Doping für mich gar nicht in Frage. Ich würde es einfach immer vergessen!
Ansonsten bin ich natürlich jederzeit für eine Unterstützung der Pharmaindustrie, schliesslich sind die ja meine indirekten Arbeitgeber.
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Beitritt: 25.11.2006 15:27:57
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Jetzt habe ich wieder Mut zum Training!
(Uwe Dorn)


Betreff: doping im laufsport [10.09.2007 20:38:00]
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Hattrick wrote:
Ich antworte hier einfach mal ungefragt. Ich habe ja schon viel vom Runners-High gehört, aber noch nie von einem Läufer - geschweige denn - dies selbst erlebt.
 

Runners high gibt es ja auch nicht wirklich.
In der Psychlogie ist es schon ewig bekannt, dass körperliche Aktivität, die einer bestimmten Zielerfüllung gilt, zu einer Steigerung des Wohlbefindens führen kann. Dafür muss die Belastung nicht einmal hoch sein.
Je längerfristig das Ziel um so geringer der Effekt. Je schlechter die Ausgangssituation (das Wohlbefinden vor Beginn der Aktivitält) um so größer der Effekt.
 

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Beitritt: 08.04.2007 11:47:08
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Betreff: doping im laufsport [10.09.2007 21:14:11]
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Die Diskussion bestätigt meine Vermutung, das im "Volkssport" mehr gedopt wird, als im Leistungssport (Unwissenheit, keinerlei Kontrollen). Der Eine nimmt Tabletten, der Andere ein Spray, der Dritte kann ohne seine Salbe nicht auskommen. Aber das muß wohl so sein, wenn die Zeit und die Plazierung im Mittelpunkt stehen.
 

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"Ich geh' jetzt laufen; eine Meile oder eine Stunde. Was auch immer zuerst kommt." 'Eddie Stark'

Betreff: doping im laufsport [10.09.2007 21:15:36]
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Hattrick wrote:
Ich antworte hier einfach mal ungefragt. Ich habe ja schon viel vom Runners-High gehört, aber noch nie von einem Läufer - geschweige denn - dies selbst erlebt.
 


Lüg' nicht rum, natürlich kennst du einen . Auch wenn ein Flow-Erleben individuell unterschiedlich intensiv erlebt wird, gibt es im Leben eines Läufers doch mehrere Situationen, bei denen die Bedingungen für Flow-Erleben doch mehr als gegeben sind.
Wenn ich mich noch richtig erinnere, definiert Czikzentmihalyi einen Flow als Tätigkeitsrausch, also dass man vollkommen in der gerade ausgeübten Tätigkeit aufgebt. Grundlage bildet eine Balance zwischen Herausforderung und Könnensstand (und wie diese in Relation von einem selbst bewertet werden) Bei mir tritt ein solches Erlebnis meist dann auf, wenn ich das Gefühl habe, (m)einen Lauf vollkommenn unter Kontrolle zu haben. Das kommt nicht oft vor, aber ist nicht unmöglich. Dann läuft alles wie von selbst. Die Motivation wird immer weiter verstärkt.
Also, ich habe dies schon mehrmals erlebt; kann diesen Aspekt des Laufens Laufrakete also voll nachempfinden. Was ich nicht ganz verstehe ist, dass du (Laufrakete) hier im Forum oft gereizt reagierst (mein Empfinden). Bei deiner persönlichen läuferischen Entwicklung und den vielen Glücksmomenten in Training und Wettkampf solltest du eigentlich entspannter sein.
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Beitritt: 25.11.2006 15:27:57
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Jetzt habe ich wieder Mut zum Training!
(Uwe Dorn)


Betreff: Aw:doping im laufsport [10.09.2007 21:37:49]
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runners high = flow ?
Hat man Euch das tatsächlich so beim Studium beigebracht?
Ich dachte, dass das runners high das allseits bekannte feel-better-Phänomen (damit wir beim Englischen bleiben) beschreibt.
Aber alles neumodischens Zeug! Letztlich geht's ja nur um die Aktivierung des sympathisch-adrenomedullären Systems, oder?
 

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Beitritt: 28.11.2006 20:16:24
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Jede Bewegung, die nicht der Fortpflanzung oder Nahrungsaufnahme dient, ist unnatürlich!
(Peter Ustinov)


Betreff: doping im laufsport [11.09.2007 08:30:15]
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attirb wrote:
Die Diskussion bestätigt meine Vermutung, das im "Volkssport" mehr gedopt wird, als im Leistungssport (Unwissenheit, keinerlei Kontrollen). Der Eine nimmt Tabletten, der Andere ein Spray, der Dritte kann ohne seine Salbe nicht auskommen. Aber das muß wohl so sein, wenn die Zeit und die Plazierung im Mittelpunkt stehen. 
Da es wesentlich mehr "Volks-" als "Leistungssportler gibt, liegt die Vermutung nah, dass da mehr gedopt wird. V.a. unkontrollierter - und das finde ich bedenklicher. Wir bekamen unsere Pillen früher wenigstens noch auf zuteilung und wurden regelmäßig medizinisch durchgecheckt. Ich hab meine Ration allerdings öfters Heidi Krieger geschenkt. Sie bekam aber offensichtlich auch noch von anderen Geschenke...

Den Ehrgeiz, unter Einsatz aller erlaubten und unerlaubten Mittel das Bestmögliche aus seinem Körper herauszuholen, trifft man aber in der Regel bei Sportlern, die in frühen Jahren (Jugend/MHK) nicht Leistungssport betrieben oder nicht erfolgreich waren. Wer schon eine langjährige leistungssportliche Laufbahn hinter sich hat, hat meistens keinen Bock mehr, sich für z.B. einen Sieg bei einem Stadtranglistenlauf im Training zu quälen bzw. dafür zu unterstützenden Mittelchen zu greifen. Das ist meine persönliche Meinung/Beobachtung - ich will hier Niemanden verletzen!

Sonst bin ich auch der Meinung von cp, wer hat das Recht und die Kompetenz Grenzen festzulegen. In den 70ern haben die Amis Hypnotische Übungen in der Erwärmng direkt vor Wettkämpfen eingesetzt. Mit der Folge, dass zwei Junioren-Stabhochspringer jeweils einen technisch sauberen Sprung gezeigt haben - nur leider 2 Meter vor der Latte/Matte. Einer war dann querschnittsgelähmt. Danach wurde Hypnose auf die "Dopingliste" gesetzt bzw. verboten. Autogenes Training ist aber erlaubt, obwohl auch da Bewusstseinsveränderungen erreicht werden können...

@steven
Ich glaube nicht, dass ein Fabian Hambüchen seiner Oberarme diversen wachstumsfördernden Mitteln zu verdanken hat. In technisch-kompositorischen Sportarten bringt das nicht viel. Ein großer Muskelquerschnitt, wie z.B. bei Bodybuildern erwünscht, ist da eher kontraproduktiv. Populär ausgedrückt: Die Muskeln verkürzen sich, die Sehnen sind einem viel größeren Zug ausgesetzt und die Masse nimmt zu - das ist nicht optimal für einen Geräteturner. Bei einem 10-12maligen Training in der Woche, 13 Jahre lang (ich vermute mal, dass unser Fabi mit 6 Jahren angefangen hat), gibt es Adaptionserscheinungen auch ohne Doping.
 

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Beitritt: 28.03.2007 10:52:38
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Betreff: doping im laufsport [11.09.2007 10:39:22]
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mono wrote:
Was ich nicht ganz verstehe ist, dass du (Laufrakete) hier im Forum oft gereizt reagierst (mein Empfinden). Bei deiner persönlichen läuferischen Entwicklung und den vielen Glücksmomenten in Training und Wettkampf solltest du eigentlich entspannter sein. 


Sorry, wenn das hier so rüberkommt.
 

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Beitritt: 28.11.2006 16:40:34
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Die Japaner haben eine raffinierte Art, ihren Stahl in die USA zu schmuggeln; sie malen ihn an, stellen ihn auf vier Räder und nennen das Ganze Auto. (Henry Ford)

Betreff: doping im laufsport [11.09.2007 12:01:48]
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Laufrakete wrote:

mono wrote:
Was ich nicht ganz verstehe ist, dass du (Laufrakete) hier im Forum oft gereizt reagierst (mein Empfinden). Bei deiner persönlichen läuferischen Entwicklung und den vielen Glücksmomenten in Training und Wettkampf solltest du eigentlich entspannter sein. 


Leider hat mein momentanes Wohnumfeld keinerlei positiven Einfluß auf mein Befinden, daher kommt wahrscheinlich meine Gereiztheit.

Sorry, wenn das hier so rüberkommt.  


@Laufrakete
Ich habe dir doch gleich gesagt, daß es unter der Sachsenbrücke zieht wie Hechtsuppe.
 

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Jede Bewegung, die nicht der Fortpflanzung oder Nahrungsaufnahme dient, ist unnatürlich!
(Peter Ustinov)


Betreff: doping im laufsport [11.09.2007 13:47:45]
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oint wrote:
Den Ehrgeiz, unter Einsatz aller erlaubten und unerlaubten Mittel das Bestmögliche aus seinem Körper herauszuholen, trifft man aber in der Regel bei Sportlern, die in frühen Jahren (Jugend/MHK) nicht Leistungssport betrieben oder nicht erfolgreich waren. Wer schon eine langjährige leistungssportliche Laufbahn hinter sich hat, hat meistens keinen Bock mehr, sich für z.B. einen Sieg bei einem Stadtranglistenlauf im Training zu quälen bzw. dafür zu unterstützenden Mittelchen zu greifen. Das ist meine persönliche Meinung/Beobachtung - ich will hier Niemanden verletzen! 

Da sich offensichtlich doch hier Nichtgenannte persönlich angegriffen gefühlt haben, folgende Ergänzung: Die o.g. Feststellung beinhaltet keine Wertung meinerseits. Ich würde auch gern als Erster ins Ziel kommen. Ich quäle mich sogar um Hinterherzulaufen. Das ist erst bekloppt. Ich kenne nur viele ehemalige Leistungsläufer, die das jedenfalls nicht verstehen und jetzt lieber nur "joggen".

Des Weiteren reden wir doch hier beim Volkssportdoping eher von Überdosen an Nahrungsergänzungs-oder Schmerzmitteln. Ich glaube nicht, dass in Größenordnungen Blutdoping praktiziert oder Testosteronpflaster geklebt werden...
 

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Beitritt: 25.12.2006 22:31:36
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"Mach mal einen Bekloppten klar, dass er bekloppt ist" D. Bohlen

Betreff: Aw:doping im laufsport [11.09.2007 15:36:53]
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Hallo

Also ich mag Laufen und könnte mir auch gut vorstellen mal zu gewinnen. Schon das Gefühl vor cp ainzulaufen ist wirklich nicht schlecht.


chrische
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Betreff: doping im laufsport [11.09.2007 19:27:48]
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Roadrunner wrote:


@Laufrakete
Ich habe dir doch gleich gesagt, daß es unter der Sachsenbrücke zieht wie Hechtsuppe. 


Dann wundert es mich nicht, wenn du wieder erkältet bist, wenn du dich da rumgetrieben hast um mich auszuspähen.

Übrigens sollte DAS nicht eigentlich unter uns bleiben!
Ich kann mich doch nun dort nicht mehr blicken lassen!
 

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Beitritt: 26.01.2007 11:36:49
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Betreff: Aw:doping im laufsport [13.09.2007 09:21:39]
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passend zum thema "Marathon: der laufende Verdacht"

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/?sid=61b1bd832bdc3c1582c22c5fece5d7aa&em_cnt=1209274
 

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Beitritt: 08.04.2007 11:47:08
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Betreff: Aw:doping im laufsport [07.11.2007 12:22:50]
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mal wieder was neues von der Dopingfront:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/98513
... in einem Monat die Muskelmasse um 60 Prozent steigern ..., das klingt doch mal nicht schlecht!
Übrigens wird noch ein durchschnittlicher Läufer für die Neuaufnahme diese Werbespots http://www.laufszene-leipzig.de/archiv/doping.mpg gesucht - @cp?
 

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Beitritt: 25.11.2006 15:27:57
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Jetzt habe ich wieder Mut zum Training!
(Uwe Dorn)


Betreff: Aw:doping im laufsport [07.11.2007 13:37:03]
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attirb wrote:
mal wieder was neues von der Dopingfront:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/98513
... in einem Monat die Muskelmasse um 60 Prozent steigern ..., das klingt doch mal nicht schlecht!
Übrigens wird noch ein durchschnittlicher Läufer für die Neuaufnahme diese Werbespots http://www.laufszene-leipzig.de/archiv/doping.mpg gesucht - @cp? 


durchschnittlicher Läufer
Das ist hart! und treibt den Preis nach oben.
Eines wollte ich nie sein: Durchschnitt oder durch schnitten.
 

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Beitritt: 08.04.2007 11:47:08
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Betreff: Aw:doping im laufsport [07.11.2007 15:19:09]
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cp wrote:
... Eines wollte ich nie sein: Durchschnitt... 
Ich dachte ja nur - hoch dotierter Vertrag, immer die neuesten Mittelchen und ... Du müsstest Dein Viagra nicht mehr selbst zahlen
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