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Autor: rs
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"Der richtige Sport fängt erst da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein." Bertolt Brecht
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Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 08:36:48]
BK wrote:
In DD ist die Benutzung von Walkingstöcken wegen der Verletzungsgefahr untersagt. Was die Gruppenbildung von Walkern betrifft, sollte man meinen, dass gegenseitige Rücksichtnahme selbstverständlich ist. Wenn nicht, muß man vorm Start nochmal laut und deutlich darauf hinweisen.
Das ist übrigens auch einer der Gründe, die aus meiner Sicht gegen einen gemeinsamen Start sprechen. Ich habe es in Dresden schon erlebt, das solche Stockträger sich ganz vorne ins Feld gemischt hatten und wer den Start in Dresden kennt, weiß, das es da teilweise sehr eng zu geht. Und wenn dann noch solche Stolperfallen vorne einem auftauchen und von hinten die Masse schiebt, wird es dann schnell sehr unangenehm (für den Läufer, nicht den Walker!). Und ob ein Hinweis vor dem Start irgendwas hilft, wage ich stark zu bezweifeln. Die meisten haben doch sowieso irgendwelche Knöpfe im Ohr oder sind mit ihren Trinkgürteln beschäftigt. Ein Verbot dieser Stöcke dürfte auch nichts bringen.
Aus meiner Sicht wäre eine Lösung eine weitere Entzerrung der Startfelder. Zum Beispiel den HM erst 12:45 starten und die 10km 14:00. Dann sollte es da keine so großen Beeinträchtigungen geben und auch die Länge der Veranstaltung und somit die Streckensperrungen sollte 16:00 nicht überschreiten.
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Autor: herchi
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Betreff:
Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 09:08:50]
Ich komme noch mal auf die Zuschauerresonanz. Ich glaube nicht, dass sich vollkommen unbeteiligte Leute 4 Stunden an die Strecke stellen. 98% haben irgendeinen Bekannten unter den Teilnehmern. Und die restlichen 2% wohnen direkt an der Strecke oder nutzen die Wartezeit um über die Absperrungen zu kommen. Wenn jeder Läufer drei/vier Bekannte mitbringt, kommt man auf nicht mal 30 Tausend Zuschauer ? mehr wird da nicht drin sein. Da kann man werben, Musikmachen oder auch Freibier ausschenken!
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Autor: chrische
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"Mach mal einen Bekloppten klar, dass er bekloppt ist" D. Bohlen
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Betreff:
Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 09:24:07]
Hallo
Das glaube ich nicht. Ich denke, dass es schon möglich ist die Leute an die Strecke zu locken. Natürlich muss dazu aber auch das Wetter mitspielen. Das klappt doch in anderen Städten auch. Ich finde es schon bezeichnend, dass die gute Verpflegung hier immer wieder gelobt wird, keine Ahnung, aber das sind die Basics. Ich will hier nicht alles schlecht reden, aber sich nun zu freuen, dass es Wasser gab, sagt auch etwas über die Erwartungshaltung an diesen Stadtmarathon aus. Oder wie waldläufer gestern vorwurfsvoll zu meiner Kritik gesagt hat: "Bei einem Stadtranglistenlauf sind doch auch nicht viele Zuschauer an der Strecke." Auf diesen Niveau wird der Marathon gesehen und das finde ich Schade. Die Orga schien auch dieses Jahr nicht perfekt zu sein (oder cp   Ich kann nur den Vergleich mit Frankfurt ziehen und was dort zumindest zwischen Kilometer 35 und Ziel los war, übersteigt Leipzig schon um einiges. Die haben einfach einen Bandtalentwettbewerb am selben Tag gemacht udn siehe da 5 Bühnen auf 7 Kilometern. Eine wirklich tolle Stimmung. Vom Zieleinlauf spricht schon gar keiner mehr, weil eh jeder weiß, dass os etwas hier nicht klappt.
chrische
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Autor: rs
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Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 10:00:02]
@chrische
Du hast schon Recht, wenn du bei einem Stadtmarathon andere Maßstäbe ansetzt als bei einem Stadtranglistenlauf. Und ja die Zuschauerresonanz ist sicherlich verbesserungswürdig. Aber so was entwickelt sich nun mal nicht von heute auf morgen und wenn man mal die Entwicklung der letzten Jahre ansieht, dann ist das durchaus positiv. Was nicht heißen soll, das es perfekt ist.
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Autor: cp
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Beitritt: 25.11.2006 15:27:57
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Jetzt habe ich wieder Mut zum Training!
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Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 10:00:29]
Für die Stimmung an der Strecke können doch nun wirklich nicht die Marathonorganisatoren verantwortlich gemacht werden, oder?
In Frankfurt steht die Stadt(verwaltung) voll zum und hinterm Marathon. Das ist in Leipzig definitiv nicht so.
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Autor: BK
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Beitritt: 03.09.2007 20:52:39
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Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 10:13:34]
Das war das erste Jahr wo auf lokale Stars gesetzt wurde, das ist gut angekommen und sollte beibehalten werden. Das war das zweite Jahr wo die Streckenführung geblieben ist und auch das sollte so bleiben.
Einige Verbesserungsvorschläge vom letzten Jahr wurden dieses Jahr übernommen. Einige Verbesserungsvorschläge von diesem Jahr werden sicherlich nächstes Jahr übernommen.
Für mich stimmt die Richtung, denn die geht eindeutig ins Positive.
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Autor: chrische
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Beitritt: 25.12.2006 22:31:36
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[22.04.2008 10:14:43]
Hallo
Ich will wirklich nicht alles nur schlecht reden, aber Leipzig scheint nun einmal vor ein paar Jahren ein paar Fehler gemacht zu haben und muss jetzt halt das Feld von hinten aufmischen. Das wird schon. Für die Zuschauerresonanz ist sicher der Veranstalter nicht alleine verantwortlich, aber ein paar Einflussmöglichkeiten hat er schon. Ich war aber auch letztes Jahr nicht dabei und kann nicht sagen, ob es jetzt mehr oder weniger Zuschauer waren, aber ich fand es teilweise recht langweilig (was auch an meinem Tempo lag). Noch einmal zur Taktik, nur lokale Läufer einzuladen. Alle sind ja hier der Meinung, dass das voll aufgegangen ist. Kann mir das mal wer erklären. Ich freue mich riesig über die Plätze der eXaner und der anderen Leipziger Läufer, aber was ist jetzt aufgegangen? Mehr Zuschauer? Mehr Teilnehmer? (das werden ja zur Zeit eh jedes Jahr mehr) Oder mehr Presse? Wo war der Gewinn für den Veranstalter? Für die lokalen Vereine ist es natürlich super und deswegen kann ich auch verstehen, wenn sich hier alle darüber freuen, aber der Mehrwert für den Veranstalter erschließt sich mir noch nicht. Die Startprämien werden ja kaum ein Loch in die Orgakasse gerissen haben?
chrische
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Autor: chrische
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Beitritt: 25.12.2006 22:31:36
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"Mach mal einen Bekloppten klar, dass er bekloppt ist" D. Bohlen
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Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 10:18:27]
Hallo
Zum Thema lokale Läufer:
Dialog mono - Zuschauer:
Zuschauer: "Laufen hier auch Afrikaner?"
mono: "Nein. Der Veranstalter will lokale Läufer unterstützen."
Zuschauer: "Läuft hier der Falk Cierpinski?"
mono: "Nein."
Zuschauer: "Ach so."
Wahrscheinlich etwas abweichend von der Realität, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es für einen Zuschauer einen Unterschied macht, ob hier lokale Läufer gewinnen oder ein Slowake oder sonstwer. Ich glaube, dass weder das eine noch das andere Zuschauer bringt. Deswegen war es schon gut die Startgebühren zu sparen.
chrische
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Autor: BK
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Beitritt: 03.09.2007 20:52:39
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Betreff:
Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 10:29:45]
chrische wrote:
Hallo
Zum Thema lokale Läufer:
Dialog mono - Zuschauer:
Zuschauer: "Laufen hier auch Afrikaner?"
mono: "Nein. Der Veranstalter will lokale Läufer unterstützen."
Zuschauer: "Läuft hier der Falk Cierpinski?"
mono: "Nein."
Zuschauer: "Ach so."
Wahrscheinlich etwas abweichend von der Realität, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es für einen Zuschauer einen Unterschied macht, ob hier lokale Läufer gewinnen oder ein Slowake oder sonstwer. Ich glaube, dass weder das eine noch das andere Zuschauer bringt. Deswegen war es schon gut die Startgebühren zu sparen.
chrische
Und hier noch ergänzend die 2 vorangegangenen Fragen des Zuschauers:
Zuschauer: Wie lange geht denn das hier noch?
mono: So anderthalb Stunden, die Spitze kommt aber in gut 5 Minuten hier nochmal durch.
Zuschauer: Die Zeiten sollen ja diesmal nicht so gut werden.
mono: Na, das kann man so nicht sagen.
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Autor: cp
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Beitritt: 25.11.2006 15:27:57
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Jetzt habe ich wieder Mut zum Training!
(Uwe Dorn)
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Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 10:30:13]
chrische wrote:
Hallo
Ich will wirklich nicht alles nur schlecht reden, aber Leipzig scheint nun einmal vor ein paar Jahren ein paar Fehler gemacht zu haben und muss jetzt halt das Feld von hinten aufmischen. Das wird schon. Für die Zuschauerresonanz ist sicher der Veranstalter nicht alleine verantwortlich, aber ein paar Einflussmöglichkeiten hat er schon. Ich war aber auch letztes Jahr nicht dabei und kann nicht sagen, ob es jetzt mehr oder weniger Zuschauer waren, aber ich fand es teilweise recht langweilig (was auch an meinem Tempo lag). Noch einmal zur Taktik, nur lokale Läufer einzuladen. Alle sind ja hier der Meinung, dass das voll aufgegangen ist. Kann mir das mal wer erklären. Ich freue mich riesig über die Plätze der eXaner und der anderen Leipziger Läufer, aber was ist jetzt aufgegangen? Mehr Zuschauer? Mehr Teilnehmer? (das werden ja zur Zeit eh jedes Jahr mehr) Oder mehr Presse? Wo war der Gewinn für den Veranstalter? Für die lokalen Vereine ist es natürlich super und deswegen kann ich auch verstehen, wenn sich hier alle darüber freuen, aber der Mehrwert für den Veranstalter erschließt sich mir noch nicht. Die Startprämien werden ja kaum ein Loch in die Orgakasse gerissen haben?
chrische
Ergebnis:
- Finisher: 2007 524, 2008 614
- wesentlich bessere Medienwahrnehmung
- 34 Starter unter 3:00
- schon jetzt Zusagen "lokaler Laufgrößen" für nächstes Jahr
- die Startprämien hatten ein großes Loch in das sehr beschränkte Budget gerissen (und Anreise und Unterkunft mussten auch noch bezahlt werden)
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Autor: rs
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Beitritt: 30.11.2006 09:29:10
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"Der richtige Sport fängt erst da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein." Bertolt Brecht
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Betreff:
Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 10:48:21]
Und wenn man nach Sinn und Unsinn eingekaufter Läufer fragt, braucht man sich nur mal die Ergebnisse des letzten Goitzsche Marathons anzuschauen:
1 Kiplagat Sang, Isaak MHK 02:28:57 1 1
2 Mugai Thuo, Paul MHK 02:30:56 2 2
223 Zabel, Egbert FSV Köthen e. V. M50 02:57:51 3 1
248 Winkler, Christoph MHK 03:02:56 4 3
So gab es in Leipzig für die Zuschauer ein spannendes Rennen.
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Autor: hn
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Beitritt: 29.11.2006 11:07:56
Beiträge: 1850
Soll man laufen? Die Summe der Gesundheitsschäden bleibt etwa konstant. Du tauschst Übergewicht, Bluthochdruck und Hypercholesterinämie gegen lustige Gelenks- und Bindegewebsstörungen, Knochenhautentzündungen und allerlei Traumen ein...
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Betreff:
Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 11:06:00]
als kleiner Trost:
New York Marathon 1970: "Only about one-hundred spectators watched Gary Muhrcke win the race in 2:31:38."
Es kann sich also entwickeln.
Ich sehe es auch so, dass mit den Teilnehmern auch die Zuschauer dazu kommen - es müssen also mehr werden, die auch einen Bezug zum Event haben, weil einer der "Ihren" dabei ist. Mit denen gibt es dann auch nicht solche Erlebnisse wie sie Mono hatte, als Läufer hab ich z.B meine mitgebrachten Besucher vorher über die Favoriten, den Rennverlauf und die Wertigkeit solcher Zeiten für Volkssportler aufgeklärt.
Was kann die Orga tun - nur dass, was auch ankommt bei denen, die helfen können etwas mehr Stimmung zu machen - also Anregungen! Man stellt es sich ja einfach vor Schulen irgendwie Stimmung machen zu lassen (wie in Boston die "kreischenden Sirenen" des Wellesley Mädchen College - das hat sich dort aber sicher auch über Jahre entwickelt). Vielleicht kann man da irgendeinen kleinen Anreiz schaffen?
Vielleicht wirklich so ne Art Bandwettbewerb an der Strecke - ne Spinnerei von mir - man könnte sich vorstellen, dass man im Anschluss ne Woche Zeit hat im Netz seinen Favoriten, der am Besten war oder einfach am besten motiviert hat zu wählen.
Was mir auch noch einfällt zum Kurs - in Berlin z.b kann man als Wanderer am Start stehen, 1km rüber zu Kilometer 6 laufen, dann 2 Kilometer zurück zum Potsdamer Platz (Kilometer 36 oder so) und anschließend 1km zurück zum Ziel am Potsdamer Platz - also 4 mal sieht man "seine Lieblinge" wenn man es geschickt macht - so kann man sicher mehr Zuschauer "simulieren"
Am Ende müssen wir aber auch realistisch bleiben - Laufen ist für Zuschauer in der Regel nun nicht der megaspektakuläre Sport zum Zuschauen - Zuschauer bekommt man nur durch (Zusammenfassung):
a.) Bezug schaffen (weil Freunde, Familie, jemand aus der Firma mit läuft)
b.) es irgendwas ganz besonderes zu sehen gibt
c.) leider bei den Leuten ohne Bezug das Wetter mitspielen muss und man einfach an die frische Frühlingsluft will und sich das anbietet da mal stehen zu bleiben.
Sicher nicht wird (leider) das eintreffen:
d.) unbedingt hin zu müssen um das legendäre Rennen zwischen cp und jörg zu erleben, der nach 20 Niederlagen nun in der M60 endlich wieder den M65er schlagen möchte
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Autor: oint
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Beitritt: 28.11.2006 20:16:24
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Jede Bewegung, die nicht der Fortpflanzung oder Nahrungsaufnahme dient, ist unnatürlich!
(Peter Ustinov)
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Betreff:
Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 14:12:53]
mjrunning wrote:
2) Stimmung
Hier finde ich, dass in den letzten Jahren an der Strecke schon mehr Aktion war. Dies liegt aber sicher auch am Engagement der Anwohner. 2006 war bspw. in Holzhausen eine Rockband vor einer Garage, dass fand ich ziemlich geil.
Trotzdem könnte dahingehend, auch aus meiner Sicht, mehr "organisiert" werden. Den Stand in der Zeigner-Allee fand ich super. Kosten kann der ja keine Unsummen. Die Zuschauer waren nach meinem Eindruck davon auch begeistert. Das ganze hat dann mehr Volksfestcharakter, was aber aus meiner Sicht, die Sportveranstaltung nicht abwertet.
3) Startzeiten
Generell würde ich aber zu einem paralleln bzw. leicht versetzten Start der Läufe tendieren. Der mittägliche Start von HM und 10k kann einem bei sonnigem Wetter schon mächtig den Lauf verderben.
Außerdem würde die ganze Veranstaltung dann etwas verkürzt, was sicher auch die Kosten reduzieren würde.
zu 2) Das "organisierte" Programm an der Strecke muss selbstverständlich bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung bei den zuständigen Ämtern angemeldet werden. Selbst der Standort mobiler Sambatrommler muss unter Beachtung diverser Auflagen genehmigt werden. Das ist die Crux! Aus diesem Grund gab es dieses Jahr u.a. keine Bühne an der Kreuzung Karli/Lehmannstraße und das Projekt Bandcontest analog Frankfurt wurde schnell verworfen. Leider! Wie cp bereits erwähnte, ist die Unterstützung der Stadt noch suboptimal. Das wäre sicher anders, wenn Johann Sebastian Bach mitlaufen würde...
zu 3) Die Kosten würden bei Verkürzung der Veranstaltung bei gleicher Teilnehmerzahl nicht minimiert. Die Absperrungen werden nicht weniger, die Bananen veringern sich nicht, die TN trinken genau soviel, Veranstaltung- und Zeitmessstechnik kostet Tagesmiete etc. Das Einzige, was man sparen würde, wären Personalkosten. Da aber nahezu alle Helfer ehrenamtlich arbeiten (Großes Dankeschön!), spielt diese Position keine Rolle.
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Autor: waldläufer
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Betreff:
Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 15:08:08]
Zum Thema Zuschauerresonanz noch zwei Beteiligte.
Matthias hat mitgetrommelt und hat ziemlich doll gefroren.
Anke war mit ihrer Tochter da und die wollte auf die Hüpfburg im Start/Zielbereich und deswegen konnte sie nicht an der Strecke schauen, auch sie hat aber doll geforen.
Fazit: Das Wetter hat einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Zuschauerresonanz (es war kälter als in Frankfurt und dazu noch der Wind)
Nichtsdestotrotz kann natürlich mehr Stimmung an der Strecke "produziert" werde, die auch die Verweildauer von Zuschauern erhöht.
Ich fand es trotzdem geil und habe die "Massen" an den Knotenpunkten (und davon gab es ja doch einige) genossen.
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Autor: mjrunning
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Beitritt: 31.07.2007 21:24:46
Beiträge: 52
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Betreff:
Aw:Lob und Kritik 32.LM
[22.04.2008 22:56:45]
oint wrote:
zu 2) Das "organisierte" Programm an der Strecke muss selbstverständlich bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung bei den zuständigen Ämtern angemeldet werden. Selbst der Standort mobiler Sambatrommler muss unter Beachtung diverser Auflagen genehmigt werden. Das ist die Crux! Aus diesem Grund gab es dieses Jahr u.a. keine Bühne an der Kreuzung Karli/Lehmannstraße und das Projekt Bandcontest analog Frankfurt wurde schnell verworfen. Leider! Wie cp bereits erwähnte, ist die Unterstützung der Stadt noch suboptimal. Das wäre sicher anders, wenn Johann Sebastian Bach mitlaufen würde...
Na vielleicht ändert sich das ja zukünftig. Schön wär es ja, da man doch mit recht einfachen Mittel an der Strecke für mehr Stimmung sorgen könnte. Wäre doch auch eine gute Werbeplattform für lokale Radiosender?
oint wrote:
zu 3) Die Kosten würden bei Verkürzung der Veranstaltung bei gleicher Teilnehmerzahl nicht minimiert. Die Absperrungen werden nicht weniger, die Bananen veringern sich nicht, die TN trinken genau soviel, Veranstaltung- und Zeitmessstechnik kostet Tagesmiete etc. Das Einzige, was man sparen würde, wären Personalkosten. Da aber nahezu alle Helfer ehrenamtlich arbeiten (Großes Dankeschön!), spielt diese Position keine Rolle.
Da habe ich wohl etwas zu kurz gedacht. Ich meinte allerdings eher die verkürzten Straßensperren usw. Das deswegen nicht weniger Bananen gegessen werden, ist klar.
Allerdings wird das Veranstaltungsende ja auch jetzt schon durch die langsamste Marathonläufer (Zielschluss nach 6h?) definiert. Somit würde sich dahingehend auch bei einem Parallelstart garnichts ändern.
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