Forum-Index Training Der lange Lauf mal wieder...
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"Mach mal einen Bekloppten klar, dass er bekloppt ist" D. Bohlen

Betreff: Aw:Der lange Lauf mal wieder... [09.01.2012 21:39:42]
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hallo

ich kann nicht immer nach dem laufen sofort was essen. das braucht manchmal seine zeit.

chrische
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"Ich geh' jetzt laufen; eine Meile oder eine Stunde. Was auch immer zuerst kommt." 'Eddie Stark'

Betreff: Aw:Der lange Lauf mal wieder... [09.01.2012 22:29:08]
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chrische wrote:
hallo

ich kann nicht immer nach dem laufen sofort was essen. das braucht manchmal seine zeit.

chrische 


Geht mir genauso. Aber du kannst die KH ja gelöst zuführen. Da gibt es ja diverse Pulver zum Lösen in Wasser.
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Betreff: Aw:Der lange Lauf mal wieder... [16.02.2012 12:58:09]
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Eine Frage zum Tempo der langen Läufe:

Sind 5:30 min/ km bis 5:45 min/ km nicht ein bisschen zu langsam (für Leute, die den Marathon in ca. 3: 20 - 3:30 h laufen wollen)? Einige Trainingspläne, an die ich mich auch nicht halte, empfehlen dieses Tempo. Da geht doch die Laufökonomie flöten und da würde ich mich beim Laufen auch nicht sonderlich wohl fühlen.
Ich mach meine meistens so um 5:00 min/ km, im Wohlfühltempo eben.

 

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Betreff: Aw:Der lange Lauf mal wieder... [16.02.2012 14:41:42]
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JA wrote:

Eine Frage zum Tempo der langen Läufe:
Sind 5:30 min/ km bis 5:45 min/ km nicht ein bisschen zu langsam (für Leute, die den Marathon in ca. 3: 20 - 3:30 h laufen wollen)? Einige Trainingspläne, an die ich mich auch nicht halte, empfehlen dieses Tempo. Da geht doch die Laufökonomie flöten und da würde ich mich beim Laufen auch nicht sonderlich wohl fühlen.
Ich mach meine meistens so um 5:00 min/ km, im Wohlfühltempo eben.
 


Gute Frage, aber ich glaube, das läßt sich nicht grundsätzlich festlegen. Ich laufe aktuell die langen Läufe in 5:25-5:35min/km, das sind 30sec schneller als es mein Plan sagt (und der ist nicht auf 4h ausgelegt...). Dabei fühle ich mich wohl, meine Laufökonomie (wenn ich denn überhaupt welche habe) leidet nicht darunter und ich kann hinterher nicht nur sagen geschafft, sondern ein hoffentlicher positiver Trainingseffekt tritt ein. Wenn du in 5:00min/km lange Läufe machst und dich dabei wohl fühlst solltest du deine Marathonzielzeit ändern und im WK schneller laufen (können).
Der lange lauf heißt ja eigentlich auch LaLaLa, also langsamer, langer Lauf... zudem geht es ja auch darum, lange (also von der Dauer her) unterwegs zu sein.

Wie gesagt, die Ansätze sind da verschieden (OldSchool Greif&Steffny vs. Karraß).

Zudem werfe ich mal noch die NoGo- oder BlackHole-zone ein: ein Tempo, das man immer laufen kann (und auch läuft), aber effektiv irgendwann nix mehr bringt.

(Zitat:
"„It’s simple. If you want to be your best, go HARD and go EASY and don’t go in the middle.“ Dieser Spruch kommt von einem amerikanischen Trainingswissenschaftler, der das Training erfolgreicher Sportler untersucht hat.
Er stellte nämlich fest, dass viele Sportler irrtümlich häufig im mittleren Belastungsbereich trainierten. Ein Bereich, der als gerade noch komfortabel anstrengend empfunden wird. Das Gefühl also, einigermaßen angestrengt zu trainieren ohne aber dabei wirklich in einem Bereich vorzustoßen, der Anpassungsvorgänge im Organismus auszulösen vermag.
Er bezeichnete diesen Trainingsbereich als das „Black Hole“ des Trainings – zu glauben, man tut etwas, ohne es wirklich richtig zu machen. Und wenn man es sich genau überlegt, hat er recht, dass man sich doch relativ häufig in diesen Bereichen bewegt. Mit Wellness gewinnt man keine Rennen!")

Aber andere wissen es vielleicht besser.
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Betreff: Aw:Der lange Lauf mal wieder... [16.02.2012 14:49:37]
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Jetzt weiß ich wenigstens, warum es bei mir nicht schneller wird. Ich laufe im "Schwarzen Loch".
Soll aber nicht stören, ich mach's ja nur zum Spass und nicht als Sport.
Insofern werde ich meine Marathonzielzeit auch nicht ändern und weiter Spass haben.
 

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"Mach mal einen Bekloppten klar, dass er bekloppt ist" D. Bohlen

Betreff: Aw:Der lange Lauf mal wieder... [16.02.2012 16:06:02]
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Hallo

Dass es eine no-zone bei einem 35er gibt, glaube ich nicht. Bei kürzeren distanzen mag das sein. Ich denke, dass das tempo bei langen läufen deutlich unwichtiger ist als man es gesteht. Es ist vor allem kopfsache. Manchmal bekommt man panik, wenn man die zahlen auf der uhr liest und redet sich einbruch her. Ich habe lange läufe immer gehasst, bin bei 5:45 genauso weggebroch wie bei 4:45. Bei mir ist es kopfsache und ich freue mich, dass ich jetzt die langen relativ schnell laufen darf bzw. Soll. Ich merke vom anstrengungslevel keinen unterschied zu den deutlich langsameren läufen im sommer. Das kann natürlich auch am allgemeinen niveau liegen. Wer langsam läuft, ist eben auch länger unterwegs. Ich würde es nicht machen, aber vielleicht wäre es mal spannend einen solchen lauf ohne uhr zu machen. Einfach nur so rennen, dass es passt und man nicht künstlich brenst.

Chrische
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"Linux wird nie das meistinstallierte Betriebssystem sein, wenn man bedenkt, wie oft man Windows neuinstallieren muss"

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Betreff: Aw:Der lange Lauf mal wieder... [17.02.2012 15:04:59]
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Moin moin,

allgemein wird ja immer gesagt, dass bei etwa 65 % der maximalen Sauerstoffaufnahme der Fettverbrennungsanteil bei ca. 50 % liegt. Wenn die Intensität bei nur 50 % liegt, dann steigt der Fettverbrennungsanteil sogar auf etwa 70 %. Das ist erstmal die Grundaussage.

Wenn wir jetzt das Maximum der absoluten Menge an "verbranntem" Fett nehmen, sind wir wohl eher in Richtung 65 % Intensität unterwegs. So weit, so schön. Bei Radtraining kann man somit bedenkenlos bis 65 % Intensität trainieren und alles wird gut.

Beim Lauftraining ist meiner Meinung nach aber die Anpassung der Muskulatur an die Beanspruchung stark von der Geschwindigkeit abhängig. Je näher die Lauftechnik im Training am Bewegungsablauf im Wettkampf liegt, desto wirkungsvoller das Training. Dementsprechend müsste man sich immer am oberen Tempolimit des jeweiligen Geschwingkeitsbereiches orientieren.

Bei reinen Dauerläufen ist eine leicht ansteigende Geschwindigkeit entsprechend auch empfehlenswert.
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Betreff: Aw:Der lange Lauf mal wieder... [17.02.2012 19:01:42]
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Meine Frage geht zumindest in eine ähnliche Richtung:
Wie lang (km) sollten Läufe im Training im Marathonrenntempo sein? Mein Plan sieht immer nur längere Intervalle/Wiederholungen oder einige km Endbeschleunigung im MRT vor und auch in anderen Plänen sind kaum längere Läufe im MRT enthalten. Irgendwann sollte man ja mal abchecken, ob einem MRT liegt und man das auch (hoffentlich) 42km laufen kann.
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Betreff: Aw:Der lange Lauf mal wieder... [17.02.2012 22:34:08]
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dna wrote:
Meine Frage geht zumindest in eine ähnliche Richtung:
Wie lang (km) sollten Läufe im Training im Marathonrenntempo sein? Mein Plan sieht immer nur längere Intervalle/Wiederholungen oder einige km Endbeschleunigung im MRT vor und auch in anderen Plänen sind kaum längere Läufe im MRT enthalten. Irgendwann sollte man ja mal abchecken, ob einem MRT liegt und man das auch (hoffentlich) 42km laufen kann. 


Du solltest locker in den letzten 6 Wochen vor Deinem Höhepunkt 20 - 25 km im Marathontempo oder ein paar Sekunden je km schneller absolvieren können ohne zu kaputt zu sein. In Deinem Fall etwa ein paar Trainings- HM in weniger als 100 Minuten.
 

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Betreff: Aw:Der lange Lauf mal wieder... [18.02.2012 00:05:17]
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Das Problem an langen Läufen im MRT ist halt die große körperliche Anstrengung, wenn man aus dem vollen Training heraus startet. Bei einer Stunde wird es bei mir schon eng. Entweder war 2 Tage vorher was sehr schnelles oder langes auf dem Plan.

Ob das entsprechende Tempo für den Wettkampf realistisch ist oder nicht, versuche ich immer an der Herzfrequenz abzuschätzen. Meinen Marathonwettkampfpuls kenne ich noch von früheren Läufen. Wenn die Einheiten in ähnlichem Tempo von 60 bis 90 Minuten am Ende (letztes Drittel ungefähr) noch ein kleines Polster zum MRT aufweisen gibt es Grund zum Optimismus.

Am Ende hilft wohl nur das Vertrauen in sich selbst, das Tapering und den Trainingsplan.
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