Abgesehen von den Medaillen meine weiteren Eindrücke vom Lauf, die vielleicht bisschen helfen können die Veranstaltung noch besser zu machen als sie schon ist.
Ich hoffe erstmal, dass das was wir hier schreiben und schon geschrieben haben auch bei den Verantwortlichen ankommt.
Persönlich für mich hat das mit der Einführung des Zeitläufer nicht ganz so geklappt, denn da war ja gerade der Einlauf der Marathonis und das ist ja auch in Ordnung. War halt nur so, dass wir uns kurz Richtung Sprecher orientiert haben und dann, da es plötzlich los ging, sehr schnell zu unserer Startposition mußten - ich nicht mehr ganz zu meinem Schild gekommen bin und auch da ich auch keine Ballons hatte wohl so nicht von allen wahrgenommen werden konnte.
Ein Thema waren die Verpflegungsstellen, dort gab es zwar genug zu trinken, nur war das oft auf den ersten Tischen konzentriert. Ich hab mir das immer etwas von der Seite angeschaut, da ich beobachten wollte, wann meine Läufer nach dem Trinken wieder "laufbereit" waren. Natürlich sind alle erstmal auf die ersten Plätze gestürmt, dort war aber schnell Getränge, so dass man es weiter hinten versucht hat, wo dann leider nur wenig Becher standen, die teilweise auch noch leer waren. Und zurücklaufen ging dann natürlich nicht mehr. Genug Getränke waren es (jedenfalls für die 2-Stunden-HM-Läufer), aber die Aufteilung war nicht ganz optimal. 2 Seiten der Strasse nutzen wäre wohl hier ne Lösung, aber dann braucht man eben auch mehr Helfer.
Nicht gefallen hat mir das VIP-Zelt am Start, irgendwie war das in meinen Augen ein absoluter Fremdkörper. Hier sind kämpfende Menschen, die verschwitzt und fertig ins Ziel kommen und dort gleich daneben so ein wenig Glamour - das passt überhaupt nicht zusammen. Zumal ich das Gefühl hatte, dass dort nicht wirklich Interesse für den Laufsport da ist. Vielleicht hab ich da nur nicht richtig hingesehen und man mag mich entschuldigen, aber den Eindruck hatte ich nun mal.
Aber ich denke wohl zu naiv in dieser Sache und aus wirtschaftlichen Gründen und weil sonst die Sponsoren nicht mehr wollen, muss das sein.
Obwohl ich denke, dass z.B. die Entscheidung keine Top-Läufer mehr einzuladen und das Wachstum des Laufes in letzten Jahren darauf hindeutet welcher Weg zu Leipzig passt.
Die Nachverpflegung war gut, nur ein klein wenig versteckt für Erststarter in Leipzig.
Die Musikgruppen an der Strecke waren super, das werden hoffentlich in den nächsten Jahren noch mehr.
Es gibt in Leipzig unzählige Bands, die sicher nichts dagegen hätten etwas bekannter zu werden.
Bei
http://www.bandcommunity-leipzig.org findet man schonmal 125 von denen!
Ich denke viele von denen spielen auch einfach mal so ohne je Kohle aus Spass an der Freude.
So nebenbei - Könnte mir z.B. Vorstellen, dass das Gewandhausorchester am Gewandhaus ne öffentliche Probe macht - warum nicht?

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Die Moderation war gewohnt gut, die Helfer auf der Strecke gut gelaunt und freundlich.
Die Startzeiten waren auf Grund der Wärme natürlich wieder nicht optimal für HM und 10k, aber
doch wohl die besten Zeiten für eine gelunge Gesamtveranstaltung. So werden aus den Läufern der 3 Strecken kein Einheitsbrei und der Zuschauer bekommt 3 einzelne Rennen, die er auch trennen kann, geboten. Wer HM und 10k-Bestzeit anstrebt findet ja auch noch unzählige andere Wettkämpfe in der Umgebung und konnte den Lauf als hartes Hitzetraining abrechnen.
Ein Kritikpunkt ist hier aber die 10km- Startzeit im Bezug auf den HM, da es so durch die Tempounterschiede schon nach der Zusammenführung der Strecken zu einigen umliebsamen zusammenstößen kam. Aber besser zu lösen ist es wohl kaum ohne die Veranstaltung noch weiter auseinanderzuziehen. Oder vielleicht den 10er um 9:45? Dann hat man es kühl, kommt durch die Streckentrennung mit keinen Marathonis in Kontakt und kann dann noch schön den Marathoneinlauf mitverfolgen.
Die Preise für Nicht-Läufer im Start-Ziel-Bereich laden nicht zu wiederkommen ein (z.B. Wasser 0,3l für 3€)